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Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit

Außenstandort Campus in Kulmbach

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Studierende vor Laborwand

Forschung

Interdisziplinäre Forschung zu den Herausforderungen unserer Zeit rund um Ernährung, Bewegung und Gesundheit stehen im Mittelpunkt der Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit.

Forschungsfelder

Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zählen die nachhaltige Produktion und Distribution möglichst hochwertiger, gesunder Nahrungsmittel und die effektive Prävention von Krankheit. Beide Herausforderungen sind eng miteinander verbunden und nur durch interdisziplinäre Wissenschaft zu adressieren: Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen sind weitgehend durch individuelle genetische Disposition, Umwelteinflüsse, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Kultur und Verhalten bestimmt. Die wohl wichtigsten und gleichzeitig beeinflussbaren Faktoren stellen Ernährungs- und Bewegungsverhalten dar. Unser Verständnis der verantwortlichen kausalen Zusammenhänge ist jedoch begrenzt.

Es ist daher also einerseits evident, dass wir noch viel über die kausalen Beziehungen von Ernährung, Bewegung und Gesundheit – sowie damit eng verbunden über die Qualität von Nahrungsmitteln – lernen müssen. Dies motiviert die naturwissenschaftlichen Schwerpunkte. Andererseits ist ebenso evident, dass bereits vorhandenes Wissen bisher zu wenig Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen und individuelles Verhalten hat. 

Deshalb sollen an der Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit am neuen Außenstandort in Kulmbach ökonomische, soziologische, juristische und psychologische Perspektiven in den Forschungsfeldern Verhaltenswissenschaften, Public Health sowie Nahrungsmittelqualität und -sicherheit gebündelt und in einem ganzheitlichen Ansatz mit den naturwissenschaftlichen Forschungsfeldern verzahnt werden - auch soll eine globale Perspektive eingenommen werden.

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen unter anderem: 

  • Metabolomics
  • Epigenomics
  • Bioinformatik
  • Digital Health
  • Neue Züchtungsmethoden
  • Lebensmittelrecht
  • Verhaltensökonomie
  • Public Health

Hierfür werden auf dem Campus in Kulmbach entsprechende Forschungsflächen benötigt. Für die naturwissenschaftlichen Kernbereiche werden zwei Core Facilities (Key Labs) eingerichtet, um effiziente kooperative Forschung zu ermöglichen. Hierzu zählen eine Core Facility Metabolomics/ Massenspektrometrie für die Detektion und Quantifizierung kleiner Moleküle in Nahrungsmitteln und humanen Proben sowie eine Core Facility Epigenetics für die Analyse von DNA- und Chromatinveränderungen auf Basis moderner DNA-Sequenzierung („Next generation sequencing“). Eine weitere Core Facility wird Server-Kapazitäten an der Fakultät zentral bündeln und eine leistungsfähige IT-Infrastruktur gewährleisten.

Profilfeld „Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften“

Vor einigen Jahren hat die Universität Bayreuth begonnen, bereits bestehende Stärken im „Emerging Field“ Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften zu bündeln. Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Biologie, Gesundheitsökonomie, Sportwissenschaft und Lebensmittelrecht sowie verschiedene Forschungseinrichtungen innerhalb und außerhalb der Universität Bayreuth sind in das gleichnamige Profilfeld eingebunden. Auch die Fakultät VII wird über ihre individuelle Forschung hinaus an dem fakultätsübergreifenden Profilfeld Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth beteiligt sein.


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Matthias Kaiser

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